* Die Schweinegrippe ist in Deutschland bisher harmlos verlaufen. Tausende Fälle, aber keine Todesfälle. Bisher ist Schweinegrippe in Deutschland, um es mal so zu sagen, sauungefährlich, gewesen.
* Tamiflu hat Nebenwirkungen. Bekannt: Starke Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen. Toll, wenn man eh schon die Grippe hat. Ob man davon dann besser gesund wird? Außerdem kann Tamiflu sogar an die Leber gehen. Und uns verwirren. Geistige Umnachtung mit Neigung zum Selbstmord. Menschen springen aus dem Fenster. Und der große Haken an den Nebenwirkungen, die angeblich das kleinere Übel sind: Tamiflu wirkt nur minimal. Die Nebenwirkungen können weit über die Wirkung rausgehen. Und: Immer mehr Schweinegrippeviren sprechen gar nicht mehr auf Tamiflu an, haben sich dran gewöhnt. Und durch diese Gewöhnung an Tamiflu werden die Viren stärker und aggressiver.
* Die Bundesländer haben Millionendosen Tamiflu mit millionenschweren Preisen aufgekauft. Das Geld kommt nicht von selbst. Wer zahlt? Steuerzahler... Sie fühlen sich angesprochen...
* Die Schweinegrippeimpfung ist ähnlich aufgebaut wie die Schweinegrippeimpfung 1976, die zu 30 Toten und 500 an Guillain-Barre-Syndrom Erkrankten geführt hat. Guillian-Barre-Syndrom heißt, dass der Mensch von den Füßen an zum Kopf hin langsam gelähmt wird. Gelähmt werden auch Atem- und Schluckmuskulatur. Damals wurden deutlich weniger Menschen geimpft als jetzt geplant ist.
* Die Impfung setzt Menschen unter Druck. Das ist das Prinzip. So sollen bestimmte Berufsgruppen geimpft werden. Das heißt, ein Betrieb wird geimpft. Die Impfung ist freiwillig. Aber es entsteht dabei sicher ein Druck, der es nicht leicht macht, sich zu weigern - auch wenn man gegen die Impfung ist oder einfach die gesundheitlichen Nebenwirkungen fürchtet. Im letzten Winter hörte man in den Nachrichten, dass in einer Uniklinik alle Mitarbeiter, die sich nicht gegen die normale Grippe impfen lassen wollen, zum Mundschutztragen gezwungen wurden. Kaum jemand weigerte sich noch. Weigert sich ein halbes Klinikum, wäre das nicht so leicht gewesen.
* Die Versicherten und die Steuerzahler kommen für die Schweinegrippeimpfung und den Ankauf von Tamiflu auf. Das ist Konsumzwang. Egal, ob wir erhöhte Krankenkassenbeiträge zahlen wollen oder nicht, wir müssen. Auch, wenn wir das Geld lieber für was andres ausgeben würden, wir sowieso zu wenig Geld haben. Gute Konjunkturspritze für die Pharmaindustrie, von uns bezahlt.
* Die Impfung wird an Menschen getestet. 250 Euro gibt es, wenn man die Impfung an sich testen lässt. Wenn man erwachsen und nicht schwanger ist. Viele Menschen werden verzweifelt genug sein. Niedriglöhne, Sozialhilfe, Hartz IV, Geld, das nicht zum Leben reicht... Und dann 250 Euro für drei Spritzen. Wie leicht verkauft da ein armer Mensch seine Gesundheit. Es gibt Tausende Versuchskaninchen.
* Die Impfung wird auch an Kindern getestet. An sehr vielen Kindern. Säuglinge ab sechs Monate. Welche Eltern geben ihr Kind für sowas her? Es ist nichts über die "Aufwandsentschädigung", den Preis der Gesundheit eines Kindes, zu erfahren. Nur eine Meinung, aber sicher gibt es eine. Ob es auch 250 Euro sind, mehr oder weniger? Keine PDF. Keine Website. Keine Broschüre. Nichts.
Was bleibt uns? Die Impfung ist keine Zwangsimpfung. Zu Tamiflu müssen Sie sich nicht zwingen lassen. Sie müssen auch nicht ins Krankenhaus mit der Grippe. Keiner kann Sie zu irgendwas zwingen.
Sich gegen die Schweinegrippeimpfung und Tamiflu, Pharmaprofite auf Kosten unserer Gesundheit und unseres Geldes, zu weigern, heißt, Verantwortung zu übernehmen. Kann man Versuche an Kindern, an Babys, einfach so hinnehmen? Kann man hinnehmen, dass es vorraussichtlich 250.000 Menschen mit schweren Impfnebenwirkungen allein in Deutschland geben kann? Sie, Ihre Kinder... Nicht wirklich hinnehmbar, oder?
Außerdem, wenn wir uns mit der Impfung, die keinen 100%igen Schutz gibt, geschützt fühlen, stecken wir halb Deutschland an. Alte, immungeschwächte oder schwer kranke Menschen sind mit Grippeimpfung vor der normalen Grippe zu 30% geschützt. Was soll daran jetzt anders sein? Im Glauben, geschützt zu sein, sind sie weniger vorsichtig. Und infizieren sich. Das sind die Fälle, die an der Schweinegrippe sterben können. Nicht die Urlaubsheimkehrer, die sich mit der Ballermanngrippe drei Tage auf die Nase legen und danach noch etwas hüstelnd einen Chemotherapiepatienten infizieren gehen.
Was uns bleibt ist, Nein sagen. Am besten ganz offen. Wenn es geht, informieren, ob in der Realität oder im Netz. Und: Auf die Hygiene achten. Nur mal so. Regelmäßig ordentlich Händewaschen und danach bitte nicht ans Gemeinschaftshandtuch. Nicht jedes Treppengeländer abschmieren. So etwas. Angeblich soll regelmäßiges Händewaschen die Zahl von Erkältungen um 50% reduzieren. Wenn das auch für die Schweinegrippe gilt... Das macht eine Infektion für Sie weniger wahrscheinlich, und vor Allem dämmt es die Verbreitung ein, sodass es weniger schwer kranke Menschen erwischt.
Übrigens: Sie können diesen Post und andere Posts aus diesem Blog ruhig ausdrucken oder kopieren. Danke fürs Weiterverbreiten, wenn Sie möchten.
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Sonntag, 9. August 2009
Donnerstag, 6. August 2009
Zur Kasse bitte! Erster Oktober ist Zahltag!
Die Länder haben 50 Millionen Impfdosen bestellt. Klar, wer die bezahlt. Wir. Das war von vorne rein keine Frage. Jetzt ist raus: Wir werden sie mit aller Wahrscheinlichkeit in Form von erhöhten Krankenkassenbeiträgen bezahlen. Ab 1. Oktober. Das teilten die Krankenkassen der BILD-Zeitung mit.
Was gibt es dazu noch zu sagen? Wie vermutet, von Anfang an gewusst. Wir blechen die Schweinegrippe. Die Pharmaindustrie will’s verkaufen, der Staat kauft’s, wir werden zur Kasse gebeten. Eine Milliarde Euros – Minimum – soll der Spaß kosten. Und nicht nur mit Geld, mit unserer Gesundheit, vielleicht mit unserem Leben, sollen wir zahlen.
Wie nennt man so was? Konsumzwang? Selbst wenn wir uns nicht impfen lassen, wir müssen es bezahlen. Angenommen, die Hälfte der Impfdosen würden nicht verwendet, was utopisch ist, sie würden dennoch bezahlt. Und es werden sich noch genug Menschen impfen lassen.
Wir, die Bevölkerung, durften ja nicht entscheiden, ob die Länder die 50 Millionen Impfstoffdosen ankaufen sollen, ob sie die Tamiflu-Vorräte aufkaufen sollen. Nichts, Information zu Pro und Contra, dann Abstimmung, sondern ganz einfache Marktwirtschaft: Ihr zahlt! Wir brauchen Gewinne!
Da klingelt die Kasse. Leider nur bei Anderen. Unsere kleinen Geldbeutel werden nur kleiner, während andere größer werden. Die paar Euro Krankenversicherung, können sich die wohlhabenden Schichten sagen. Wer mit seinem niedrigen Lohn oder irgendeinem Sozialgeld auskommen muss, kann über die „paar Euro“ nicht wegsehen. Aber hat auch nichts zu sagen, was?
Quelle:
http://www.stern.de/wissenschaft/medizin/:Schweinegrippe-Impfungen-Krankenkassen-Beitragserh%F6hung/708193.html
Was gibt es dazu noch zu sagen? Wie vermutet, von Anfang an gewusst. Wir blechen die Schweinegrippe. Die Pharmaindustrie will’s verkaufen, der Staat kauft’s, wir werden zur Kasse gebeten. Eine Milliarde Euros – Minimum – soll der Spaß kosten. Und nicht nur mit Geld, mit unserer Gesundheit, vielleicht mit unserem Leben, sollen wir zahlen.
Wie nennt man so was? Konsumzwang? Selbst wenn wir uns nicht impfen lassen, wir müssen es bezahlen. Angenommen, die Hälfte der Impfdosen würden nicht verwendet, was utopisch ist, sie würden dennoch bezahlt. Und es werden sich noch genug Menschen impfen lassen.
Wir, die Bevölkerung, durften ja nicht entscheiden, ob die Länder die 50 Millionen Impfstoffdosen ankaufen sollen, ob sie die Tamiflu-Vorräte aufkaufen sollen. Nichts, Information zu Pro und Contra, dann Abstimmung, sondern ganz einfache Marktwirtschaft: Ihr zahlt! Wir brauchen Gewinne!
Da klingelt die Kasse. Leider nur bei Anderen. Unsere kleinen Geldbeutel werden nur kleiner, während andere größer werden. Die paar Euro Krankenversicherung, können sich die wohlhabenden Schichten sagen. Wer mit seinem niedrigen Lohn oder irgendeinem Sozialgeld auskommen muss, kann über die „paar Euro“ nicht wegsehen. Aber hat auch nichts zu sagen, was?
Quelle:
http://www.stern.de/wissenschaft/medizin/:Schweinegrippe-Impfungen-Krankenkassen-Beitragserh%F6hung/708193.html
Samstag, 1. August 2009
Versuche mit Tamiflu: Kinder leiden für die "Wissenschaft"
Von April bis Mai wurde an drei Schulen mit Kindern, 103 Kindern, eine Studie der englischen Gesundheitsbehörde zu Tamiflu gemacht. Bei den Kindern traten Übelkeit, Bauchschmerzen, Schlaflosigkeit, Albträume, andauernde Konzentrationsschwäche und sogar Verhaltensveränderungen auf. Im Namen der Wissenschaft.
Hinterher gab man sich entsetzt über die Ergebnisse. Über die Hälfte der Kinder waren von Tamiflu krank geworden. In Japan empfahl man nun, Tamiflu nur bereits erkrankten Kindern, also nicht mehr einfach so zu Vorbeugung zu geben.
103 Kinder bekamen für „wissenschaftliche“ Zwecke Tamiflu. Wer hat die Kinder gefragt? Es war nicht mehr über die Studie herauszufinden. Entweder, die Eltern entschieden freiwillig, ließen sich überreden, ihre Kinder für „wissenschaftliche“ Studien als Versuchskaninchen bereitzustellen, oder sie bekamen Geld, und gingen das Risiko für ihre Kinder ein, weil sie das Geld brauchten. Wer gelitten hat, sind die Kinder. Die hat keiner gefragt. Und wenn doch, hat man ihnen erzählt, es sei harmlos.
Nun soll Tamiflu, dessen Wirkung längst nicht auf ein Wundermittel schließen lässt, in Japan nur (?) kranken Kindern gegeben werden. Chemiehammer, für kranke Kinder. Gute Frage, ob die Nebenwirkungen die Wirkungen um Weites überschreiten. Die Kinder noch mehr leiden. Wie die Erwachsenen auch. Aber Kinder bekommen keine Wahl. Die dürfen nicht entscheiden, ob sie so ein Mittel, von dem sie vielleicht den Verstand verlieren und sich umbringen, ihnen gegeben wird. Die haben noch nicht mal genug Ahnung, um erfolglos zu versuchen, sich zu wehren.
Die Uni Bonn gibt zu, dass bei Tamiflu auch in und wieder eine Hepatitis vorkommen kann. Hepatitis? Ist das nicht ein bisschen gefährlicher als Grippe? Und das Thema Verwirrung und Selbstmorde unter Tamiflu, die bedürften heute keiner Diskussion mehr, auch wenn man an der Uni Bonn meint, dass die „Berichte über Suizide“ noch geklärt werden mussten. Was die Pharmaindustrie und gesponserte Wissenschaftler bei dieser Untersuchung herausfinden, wissen wir auch. 58.000 Euro gab es in Japan für ein „offizielles“ Ergebnis, dass kein Zusammenhang bestünde. Wie fühlt das sich an, unter Tamiflu verrückt zu werden und in künstlicher Verzweiflung aus dem Fenster zu springen?
Kinder sind die Opfer. Kinder und manipulierte Erwachsene. Vergessen wir die Kinder nicht.
Sie müssen sich nicht zu Tamiflu zwingen lassen. Und müssen Ihre Kinder nicht zwingen. Wir sind auf dem freien Markt. Lassen wir uns von keiner Werbung überreden, um nicht zum Freiwild für Profitjäger zu werden. Das werden wir ohnehin täglich genug.
Medikamente, die wir nicht brauchen, wegen denen aber (Versuche, Nebenwirkungen) Menschen leiden müssen, nicht zu nehmen, heißt, Verantwortung zu tragen. Medikamente, die keiner nimmt, rentieren sich nicht. Je weniger Geld mit einem Medikament gemacht wird, je weniger es genommen wird, je weniger Studien daher gemacht werden und je weniger "Nebenwirkunge" auftreten, desto weniger Leid wird damit verursacht. Das ist eine soziale Verantwortung. Und wir selbst tragen auch die Verantwortung für uns und unsere eigenen Kinder, für unsere Gesundheit.
Quellen:
http://www.blick.ch/news/ausland/tamiflu-macht-kindern-albtraeume-124910
Anmerkung: Die englische Studie wird hier erwähnt. Im Original war sie nicht zu finden, auch keine Namen derer, die sie durchgeführt haben, und nichts zu den Umständen, also ob die Eltern und die Schulen „nur“ überredet wurden oder Geld bekamen. Schulen und Eltern müssen so einer Studie allerdings zustimmen. Zugestimmt hat sicher nur ein Teil der Eltern, da drei Schulen mehr als 103 Schüler haben.
http://www.ukb.uni-bonn.de/42256BC8002B7FC1/vwLookupDownloads/NeueArznei03_05.pdf/$FILE/NeueArznei03_05.pdf
Anmerkung: Diese PDF by Prof. Dr. med. Gunther Hartmann, Leiter Abteilung Klinische Pharmakologie und seiner Assistenzärztin Barbara Grün, dreht sich um „neue“ Medikamente und ihre Wirkung. Seite 11 zu Tamiflu. Text ist übersichtlich und füllt nur eine halbe Seite A4.
Hinterher gab man sich entsetzt über die Ergebnisse. Über die Hälfte der Kinder waren von Tamiflu krank geworden. In Japan empfahl man nun, Tamiflu nur bereits erkrankten Kindern, also nicht mehr einfach so zu Vorbeugung zu geben.
103 Kinder bekamen für „wissenschaftliche“ Zwecke Tamiflu. Wer hat die Kinder gefragt? Es war nicht mehr über die Studie herauszufinden. Entweder, die Eltern entschieden freiwillig, ließen sich überreden, ihre Kinder für „wissenschaftliche“ Studien als Versuchskaninchen bereitzustellen, oder sie bekamen Geld, und gingen das Risiko für ihre Kinder ein, weil sie das Geld brauchten. Wer gelitten hat, sind die Kinder. Die hat keiner gefragt. Und wenn doch, hat man ihnen erzählt, es sei harmlos.
Nun soll Tamiflu, dessen Wirkung längst nicht auf ein Wundermittel schließen lässt, in Japan nur (?) kranken Kindern gegeben werden. Chemiehammer, für kranke Kinder. Gute Frage, ob die Nebenwirkungen die Wirkungen um Weites überschreiten. Die Kinder noch mehr leiden. Wie die Erwachsenen auch. Aber Kinder bekommen keine Wahl. Die dürfen nicht entscheiden, ob sie so ein Mittel, von dem sie vielleicht den Verstand verlieren und sich umbringen, ihnen gegeben wird. Die haben noch nicht mal genug Ahnung, um erfolglos zu versuchen, sich zu wehren.
Die Uni Bonn gibt zu, dass bei Tamiflu auch in und wieder eine Hepatitis vorkommen kann. Hepatitis? Ist das nicht ein bisschen gefährlicher als Grippe? Und das Thema Verwirrung und Selbstmorde unter Tamiflu, die bedürften heute keiner Diskussion mehr, auch wenn man an der Uni Bonn meint, dass die „Berichte über Suizide“ noch geklärt werden mussten. Was die Pharmaindustrie und gesponserte Wissenschaftler bei dieser Untersuchung herausfinden, wissen wir auch. 58.000 Euro gab es in Japan für ein „offizielles“ Ergebnis, dass kein Zusammenhang bestünde. Wie fühlt das sich an, unter Tamiflu verrückt zu werden und in künstlicher Verzweiflung aus dem Fenster zu springen?
Kinder sind die Opfer. Kinder und manipulierte Erwachsene. Vergessen wir die Kinder nicht.
Sie müssen sich nicht zu Tamiflu zwingen lassen. Und müssen Ihre Kinder nicht zwingen. Wir sind auf dem freien Markt. Lassen wir uns von keiner Werbung überreden, um nicht zum Freiwild für Profitjäger zu werden. Das werden wir ohnehin täglich genug.
Medikamente, die wir nicht brauchen, wegen denen aber (Versuche, Nebenwirkungen) Menschen leiden müssen, nicht zu nehmen, heißt, Verantwortung zu tragen. Medikamente, die keiner nimmt, rentieren sich nicht. Je weniger Geld mit einem Medikament gemacht wird, je weniger es genommen wird, je weniger Studien daher gemacht werden und je weniger "Nebenwirkunge" auftreten, desto weniger Leid wird damit verursacht. Das ist eine soziale Verantwortung. Und wir selbst tragen auch die Verantwortung für uns und unsere eigenen Kinder, für unsere Gesundheit.
Quellen:
http://www.blick.ch/news/ausland/tamiflu-macht-kindern-albtraeume-124910
Anmerkung: Die englische Studie wird hier erwähnt. Im Original war sie nicht zu finden, auch keine Namen derer, die sie durchgeführt haben, und nichts zu den Umständen, also ob die Eltern und die Schulen „nur“ überredet wurden oder Geld bekamen. Schulen und Eltern müssen so einer Studie allerdings zustimmen. Zugestimmt hat sicher nur ein Teil der Eltern, da drei Schulen mehr als 103 Schüler haben.
http://www.ukb.uni-bonn.de/42256BC8002B7FC1/vwLookupDownloads/NeueArznei03_05.pdf/$FILE/NeueArznei03_05.pdf
Anmerkung: Diese PDF by Prof. Dr. med. Gunther Hartmann, Leiter Abteilung Klinische Pharmakologie und seiner Assistenzärztin Barbara Grün, dreht sich um „neue“ Medikamente und ihre Wirkung. Seite 11 zu Tamiflu. Text ist übersichtlich und füllt nur eine halbe Seite A4.
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Mittwoch, 29. Juli 2009
Tamiflu - Alles andere als ein Wundermittel
Tamiflu-Vorräte für Millionen werden von den Länder gehortet, aufgekauft. Die Frage, ob das Mittel auch wie erwünscht wirkt, stellt sich aber. So hat Tamiflu bei einem dänischen Fall der Schweinegrippe nachweislich exakt nichts genutzt. Die Viren werden nach so viel Tamiflu nämlich immer resistenter dagegen.
Angenommen, Tamiflu würde, wenn ein Virus aggressiver mutiert, als wenigstens eine kleine Hilfe benötigt, wären die Schweinegrippeviren schon selbst geimpft, abgehärtet, gegen Tamiflu nämlich. Wer weiß, am Ende züchtet man damit aggressivere Keine heran, wie das durch übertriebene Desinfektion und zu häufige Antibiotika geschieht.
Zudem soll Tamiflu den Krankheitsverlauf nur minimal verkürzen, nicht wirklich viel wirken. Ein dicker Brocken sind die Nebenwirkungen. Liegt man ohnehin mit Husten, Schnupfen, Halsweh und Fieber im Bett, kommen jetzt auch noch starke Kopfschmerzen und Erbrechen dazu, zumindest mit einiger Wahrscheinlichkeit. Ob man davon dann schneller gesund wird, sei dahingestellt.
Ob Tamiflu wirklich Leben retten kann, ist nicht belegt. Allerdings kann die Einnahme von Tamiflu auch tödlich ausgehen. Sogar im Beipackzettel wird nun gewarnt, das Mittel könne zur Verwirrtheit und zu suizidalem Verhalten führen. Klartext, es wurde nach der Einnahme von Tamiflu von Sprüngen aus dem Fenster berichtet. Bei Leuten, die nicht schon vorher einen Knacks weg hatten... Das könnte also auch Ihnen blühen. Und es ist wahrscheinlicher, eine Grippe in ein paar Tagen heil zu überstehen, als einen Sprung aus dem sonst wievielten Stock...
Davon, dass das Gesundheitsministerium in Tokio bei einer Untersuchung zu geistiger Verwirrung im Zusammenhang mit Tamiflu keinen Zusammenhang fand, muss man sich nicht beruhigen lassen. Denn der Vorsitzende der Untersuchungskommission gab sogar zu etwa umgerechnet 58.000 Euro vom japanischen Tamiflu-Importeur erhalten zu haben... Dass der das auch noch zugibt! Okay, gut, dass wir es wissen...
Wer bezahlt mal wieder die Profite? Wir, mit Geld als Steuerzahler und Versicherte, mit Leib und Leben bei der Impfung oder wenn wir infiziert sind.
Versuchen Sie, sich nicht zur Einnahme von Tamiflu zwingen zu lassen! Mal ganz ehrlich. Sie würden doch auch lieber vielleicht einen Tag länger im Bett bleiben haben, als in geistiger Umnachtung aus dem Fenster zu springen?
Quelle:
www.sueddeutsche.de
Angenommen, Tamiflu würde, wenn ein Virus aggressiver mutiert, als wenigstens eine kleine Hilfe benötigt, wären die Schweinegrippeviren schon selbst geimpft, abgehärtet, gegen Tamiflu nämlich. Wer weiß, am Ende züchtet man damit aggressivere Keine heran, wie das durch übertriebene Desinfektion und zu häufige Antibiotika geschieht.
Zudem soll Tamiflu den Krankheitsverlauf nur minimal verkürzen, nicht wirklich viel wirken. Ein dicker Brocken sind die Nebenwirkungen. Liegt man ohnehin mit Husten, Schnupfen, Halsweh und Fieber im Bett, kommen jetzt auch noch starke Kopfschmerzen und Erbrechen dazu, zumindest mit einiger Wahrscheinlichkeit. Ob man davon dann schneller gesund wird, sei dahingestellt.
Ob Tamiflu wirklich Leben retten kann, ist nicht belegt. Allerdings kann die Einnahme von Tamiflu auch tödlich ausgehen. Sogar im Beipackzettel wird nun gewarnt, das Mittel könne zur Verwirrtheit und zu suizidalem Verhalten führen. Klartext, es wurde nach der Einnahme von Tamiflu von Sprüngen aus dem Fenster berichtet. Bei Leuten, die nicht schon vorher einen Knacks weg hatten... Das könnte also auch Ihnen blühen. Und es ist wahrscheinlicher, eine Grippe in ein paar Tagen heil zu überstehen, als einen Sprung aus dem sonst wievielten Stock...
Davon, dass das Gesundheitsministerium in Tokio bei einer Untersuchung zu geistiger Verwirrung im Zusammenhang mit Tamiflu keinen Zusammenhang fand, muss man sich nicht beruhigen lassen. Denn der Vorsitzende der Untersuchungskommission gab sogar zu etwa umgerechnet 58.000 Euro vom japanischen Tamiflu-Importeur erhalten zu haben... Dass der das auch noch zugibt! Okay, gut, dass wir es wissen...
Wer bezahlt mal wieder die Profite? Wir, mit Geld als Steuerzahler und Versicherte, mit Leib und Leben bei der Impfung oder wenn wir infiziert sind.
Versuchen Sie, sich nicht zur Einnahme von Tamiflu zwingen zu lassen! Mal ganz ehrlich. Sie würden doch auch lieber vielleicht einen Tag länger im Bett bleiben haben, als in geistiger Umnachtung aus dem Fenster zu springen?
Quelle:
www.sueddeutsche.de
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